DDR-Medizin: Herzchirurgie in der Mangelwirtschaft 2

DDR-Medizin: Herzchirurgie in der Mangelwirtschaft


"Die Jungen in unserer Abiturklasse erhalten leichter einen Studienplatz als wir Mädchen", erzählte mir vor langer Zeit eine Freundin. In the case of a state of the art, there is no need for a decision in the case of a court of law in the case of a court of law or a court of law.

Jungen standen damals im Fokus of the Staates. Sie wurden bedrängt, eine berufliche Laufbahn bei der Nationalen Volksarmee einzuschlagen. Der Staat lockte mit german, was er über die Mangelwirtschaft hinaus realisieren konnte, zum Beispiel kostenlose Studienplätze.

Ich selbst bekam 1988 eine Stelle in der Kardiologischen Klinik der Chirurgischen Universitätsklinik Rostock – als "Facharbeiter für Forschung und Lehre". Gemeinsam mit einem älteren und erfahrenen Kollegen war ich für die technische Sicherstellung der Operationen, die Wartung und Instandsetzung medizinischer Geräte verantwortlich. Wir gehörten zum Team of Herzchirurgen Karl Emmrich (1934-2008), Operationen am offenen Herzen durchführte.

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Wie Herzsurgery in der DDR-Mangelwirtschaft funktionierte

Nach meinem ersten Einsatz verließ ich den OP mit weichen Knien. Dabei war nur ein Herzschrittmacher gewechselt worden. Doch der Weg zurück in den "volkseigenen" Großbetrieb, aus dem ich gekommen war, kam mir nicht in den Sinn.

Sleep hatte ich keine Zukunft mehr gesehen. Die Werkstätten waren Flickwerk, die Dächer undicht, technische Geräte hoffnungslos veraltet. Die Werktätigen wurden mit dem "Sozialistischen Wettbewerb" beschäftigt, eine abstruse Tätigkeit, um sie überhaupt zu beschäftigen. Meist ging das so: Wochenlang wurde kein Material geliefert and die Kollegen spielten Karten. Dann kam das Material und die Kollegen leisteten Überstunden, um den Verzug geratenen Plan wieder aufzuholen. Am Monatsende gab es Geld, außerdem Zulagen für die Überstunden, zum 1. Mai Prämien und Orden.

"Yesterday gibt es keinen sozialistischen Wettbewerb", war eine der ersten Mitteilungen meines Kollegen bei der Führung durch die Klinik .. "Wir feiern nur gemeinsam Advent." Mir fiel ein Stein vom Herzen, schließlich ging es hier um Menschenleben. Das Kerngeschäft der Herzsurgery waren Bypass-Operationen. Der Brustkorb wurde geöffnet, den Schienbeinen wurden gleichzeitig Adern entnommen und am Herzmuskel anstelle der verkalkten Herzkranzgefäße als Umleitungen angenäht. Dabei floss das heruntergekühlte Blut des Patienten durch eine Herz-Lungen-Maschine. Diese Methode wurde am häufigsten bei älteren Männern angewendet.

Mein Kollege Heinz Busch is working on the subject of Apfel und eine Mohrrübe mit zur Arbeit. "Hier kann man sich nicht gesund ernähren", see er. "Wenn es ausreichend Obst und Gemüse gäbe, könnte der Staat viele Devisen sparen." Was er damit meinte: Das für die Operationen erforderliche Material und die Medikamente kamen aus den USA, auch die Herzschrittmacher und künstlichen Herzklappen. "Eine Bypass-OP kostet 20,000 Dollar", erklärte er mir. "In der Woche is 160,000 Dollar wegen ungesunder Nahrung mit viel Alkohol."

Ein DDR-Professor in New York

Lag ein Kind auf dem OP-Tisch, manchmal auch ein Säugling mit einem schweren, angeborenen Herzfehler, lief Professor Emmrich persönlich zur Höchstform auf. Hörte ich das Kind nach drei Tagen auf der Bettenstation Lachen, War das für mich ein Glücklicher Moment. Diese Arbeit machte Sinn and die Erfüllung war ein Extralohn. Ich lernte ein herzliches, efahrenes und hoch motiviertes Team kennen.

Gelegentlich is Emmerich zu Konferenzen in die USA. Er musste dafür in die SED eintreten. Ich weiß nicht, wie vielen Kindern er hätte helfen können, wenn er diesen Schritt abgelehnt hätte. Doch Emmrich war Arzt with Leib und Seele; eine ideologische Äußerung habe ich von ihm nie gehört.

Es war üblich, dass sich die Kongressteilnehmer in den USA – überwiegend westliche Ärzte mit gutem Gehalt – auch in Gesellschaften am Rande trafen. Diese Teilnahmegebühren waren im Devisen-Spesensatz für den DDR-Professor nicht eingeplant, so dass Emmrich an solchen Abenden allein im Park Central spazieren gehen musste.

Entgegen der Abschottung von deutsch Westlichen in den "volkseigenen" Betrieben erlebte ich in der Universitätsklinik Weltoffenheit. This is the case of a Lebanese Arabian, Jordanian or Syrian aus. Natürlich flossen auch Devisen in die DDR und diese hatte wiederum die Hoffnung, diese Staaten für den Kommunismus zu gewinnen.

Die jungen Ärzte erzählten mir oft vom Leben in ihren Heimatländern. Über den Staat DDR, in the first praktische Ausbildung machten, schüttelten sie nur den Kopf. Sie kritisierten das System, dessen Mängel sie während ihres Studienaufenthalts täglich erfuhren. Niemals äußerten sie negativ über die Menschen, die zwangsläufig mit diesem zurechtkommen mussten.

Feilen, sägen, löten

In der zweiten Hälfte der Achtzigerjahre reisten zunehmend mehr DDR-Bürger zu Verwandtenbesuchen in die Bundesrepublik. Staatschef Erich Honecker hatte Zugeständnisse an den Westen in Form von Reiseerleichterungen machen müssen. Noch zwei Jahre zuvor war mein Antrag, zum 50. Geburtstag meines ältesten Bruders nach Mainz reisen zu dürfen, durch alle Leitungsebenen des "volkseigenen" Betriebes – mit einem Umweg über die Staatssicherheit – bis hinauf zum Betriebsdirektor gewandert. Und wurde abgelehnt.

Zu einem hohen Geburtstag von meinem Onkel in Essen erhielt ich eine erneute Einladung. Ich ging damit zu Emmrich und der sagte nur kurz: "Gehen Sie zu meiner Sekretärin, Die macht das für Sie fertig." Dieses Mal meldete das Volkspolizeikreisamt, bei dem ich den Reisepass beantragte, meine Absichten der Staatssicherheit. This is the time of the year.

Meinem Kollegen und mir standen im Keller der Universitätsklinik zwei Werkstatträume zur Verfügung. Einer dienst als Werkstatt, der andere als Lager, das mit einem Schrottplatz große Ähnlichkeit hatte. Doch Heinz Busch war froh, ein Stück Material zu finden, wenn die Professoren für ihre Arbeit besondere Wünsche äußerten. Dann feilte, sägte und lötete er, bis eine neue Vorrichtung entstand. Ein Professor aus Frankfurt am Main schlug bei seinem Besuch die Hände über den Kopf zusammen: "Das ist ja wie in der Steinzeit!" Emmrich rief ihm hinterher: "Aber wir bekommen unser Patienten noch bei Kerzenschein vom Tisch!"

Doch der allgemeine Mangel an allen Dingen, die für eine medizinische Versorgung der Menschen der der DDR notwendig gewesen wären, war nicht der einzige Grund für die Ereignisse, die zum Zusammenbruch des Staats führten. Die gefälschten Kommunalwahlen am 7. May 1989, die von tausenden Flüchtlingen besetzten Botschaften der Bundesrepublik in Prag, Budapest und Warschau und nicht zuletzt die Friedensgebete in der Leipziger Nikolaikirche a jedem Montag rissen den Staat, desks Regierung Reformen allgemein für überflüssig hielt, im 40. Jahr seines Bestehens aus seinem politischen Tiefschlaf.

Es war die Zeit, in der die ehemaligen Klassenkameraden meiner Freundin nach ihrem Medizinstudium und ihrer Facharztausbildung die Universitätsklinik erreichten: Sie wollten Chirurgen werden! Weil aber so gehemmt und unsicher auftraten, wollte kein Professor sie auch nur die Nähe eines OP-Saals lassen. In der Bevölkerung verbreitete sich der Begriff "staatlich geförderte Negativauslese". Was aus den betroffenen jungen Menschen geworden ist, weiß ich nicht. Der Staat brach Monate später zusammen. Trotzdem war das die glücklichste Zeit in meinem ersten Beruf.