Graue Haare on the Strache: Ist eine Alterung über Nacht möglich?

Kämpfendes Immunsystem

"Neben psychischem Stress sind jedoch auch die Hormone ein wichtiger Faktor bei der Ergrauung", sagt Metka. So ergrauen Frauen statistisch gesehen rund um ihr 48. Lebensjahr, bei Männern geschieht dies ungefähr mit 55 – Meno- und Andropause lassen grüßen. "Hier kann es jedoch zu großen individuellen Unterschieden kommen". Das eine kann auch mit dem anderen zusammenhängen: "Wenn jemand einen Schock erlebt, kann es passieren, dass die Schilddrüse kurzzeitig aussetzt, Infolge dessen wird das ganze System durcheinander gebracht Die Schilddrüse ist der oberste Head of Körpers – auch in puncto Haare."

Spontanes Ergrauen kann einen weiteren Grund haben: Forscher of amerikanischen National Institute of Health (NIH) in Zusammenarbeit mit der Universität von Alabama in Birmingham (UAB) eine genetische Verbindung zwischen der natürlichen Haarfarbe und dem Immunsystem gefunden.

Wenn ein Krankheitserreger den Körper angreift, wird das Protein MITF, welches die Stammzellen der Melanozyten am Leben hält, eher dafür eingesetzt, das Immunsystem in Gang zu halten. Die Stammzellen gehen dadurch verloren and können keine Pigmentzellen mehr hervorbringen. Zwar wurde die Studie an Mäusen durchgeführt, die Stammzellenforscherin Melissa Harris und ihr Team gehen jedoch davon aus, dass Menschen mit en verenlagung bei starker Beanspruchung ihres Immunsystems schneller ergrauen.

Wenn das Haar über Nacht seine Farbe verlieren kann – ist ein Effekt in die umgekehrte Richtung auch möglich? "Nein", sagt Anti-Aging-Expert Markus Metka. "Dass die Pigmented wiederhergestellt werden, kommt äußerst selten vor. Sind die Haare erst einmal weiß, bleiben si auch. "Ob Politiker oder nicht – wenn die neue Optik nicht behagt, bleibt nur noch der Griff zur Haarfarbe.