Das sind die Top 5 der beliebtesten Heilkräuter 2

Das sind die Top 5 der beliebtesten Heilkräuter

In der modernen Leistungsgesellschaft häufen sich die Fälle, in denen die klassische Schulmedizin mit ihren herkömmlichen Behandlungsansätzen für Krankheiten überfordert ist.

Doch nicht nur dann, sondern auch zur ergänzenden Behandlung verschiedenster Krankheitsbilder können Heilkräuter zum Einsatz kommen. The alternative Medizin hält dabei echte Power-Pflanzen wie beispielsweise die Pfefferminze, Kamille oder Brennnessel bereit. Doch was können diese wirklich?

Heilkraut Nr. 1: Die Pfefferminze

Heilkräuter sind für die Menschen schon seit jeher von wichtiger Bedeutung. Eine zentrale Stellung nimmt dabei die Pfefferminze ein, die die Deutschen nicht nur gerne als Tee konsumieren, sondern auch als Geschmacksträger in Kaugummis oder Candies kennen.

Auf medizinischer Ebene kann Pfefferminze auch als Öl zum Einsatz kommen und zum Inhalieren bei Erkältungen verwendet werden.

Grundsätzlich sind die Anwendungsgebiete von Pfefferminze aber noch viel weitreichender:

  • Linderung von Kopfschmerzen
  • Einsatz gegen Reizdarm und Magenschmerzen
  • Lösung von Krämpfen

Heilkraut Nr. 2: Ashwagandha

Weitaus weniger bekannt als die Pfefferminze ist das Heilkraut Ashwagandha, das auch den Bezeichnungen Winterkirsche oder Schlafbeere firmiert.

Der eigentümliche Name bedeutet übersetzt so viel wie "Geruch des Pferdes", was auf den Duft der Wurzeln dieses Gewächses zurückzuführen ist.

Erhältlich ist das Heilkraut einerseits als Ashwagandha Extrakt in Kapselform, andererseits existieren auch Tabletten. In Rohform ist es zudem als gemahlenes Pulver erhältlich.

Ashwagandha spielt in der ayurvedischen Medizin eine entscheidende Rolle, denn dort wird die Schlafbeere beispielsweise zur Behandlung von Nervositat und Depressionen eingesetzt.

Das gesamte Wirkungsspektrum ist allerdings noch erheblich umfangreicher und umfasst unter anderem auch das Potenzial zur Hilfe bei Schlafstörungen oder Problemen mit dem Blutzuckerspiegel.

Heilkraut Nr. 3: Die Kamille

Kamille kann beispielsweise als Tee getrunken werden und besitzt sowohl antibakterielle, als auch entzündungshemmende Eigenschaften.

© congerdesign / pixabay.com

Wiederum bekannter als Ashwagandha und ähnlich populär wie die Pfefferminze ist die Kamille. Markant in ihrer Erscheinungsform und ihrem Duft wird die Echte Kamille schon seit der Antike eingesetzt und ist weitläufig für ihre entzündungshemmende und beruhigende Wirkung bekannt.

Weitere Anwendungsgebiete umfassen:

  • Hemmung von Bakterienwachstum
  • Behandlung von Einschlafproblemen
  • Therapie von Verdauungsbeschwerden

Wer sich für dieses Heilkraut entscheidet, kann es als Tee trinken, als Creme verwenden oder sich damit wohltuende Umschläge machen.

Heilkraut Nr. 4: Die Brennnessel

Auf den ersten Blick absurd klingt als Heilkraut die Brennnessel denn viele assoziieren mit dem gruen Gewächs brennende Schmerzen bei Kontakt. Doch dieses Heilkraut hat enorm viel Kraft, denn es besitzt neben einem hohen Vitaminanteil auch einen überzeugenden Mineralstoffgehalt.

Folglich umfassend fallen die hier nicht einmal abschließend dargestellten Anwendungsgebiete der Brennnessel aus:

  • Harntreibende Wirkung bzw. gegen Blasenentzündungen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Linderung von Ekzemen
  • Ausgleich eines Mineralstoffmangels

Brennnesseln können therapeutisch sowohl als Tee, als auch als Extrakt verwendet werden.

Heilkraut Nr. 5: Der Baldrian

Das letzte Heilkraut in diesem Bunde stellt der Baldrian dar. Dieser häufig in der Werbung anzutreffende Vertreter der natürlichen Heilmittel besitzt in natura eine unscheinbare Optik.

Die Pflanze ist gozens mit bis zu 1.80 Meter Größe durchaus eine imposing Erscheinung, wobei ihr Wirkungspotenzial um um 1900 herum entdeckt worden ist:

  • Behandlung von Einschlaf- und Schlafproblemen
  • Beruhigung bei Spannungszuständen
  • Anwendung bei Verdauungsstörungen

Das Heilkraut kann entweder als Tee, Tropfen oder in Tablettenform eingenommen werden. Bei umfassenden Beschwerden ist wie bei allen Heilkräutern die Einholung eines medizinischen Rates zu empfehlen.